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Zu lesen ist hier eine Zusammenfassung unseres Schulprogramms. Die vollständige Fassung kann man im Schulbüro erwerben.
Den Beginn unserer Arbeit am Schulprogramm bildete eine umfangreiche Umfrage unter allen Schülerinnen und Schülern, Eltern und dem Kollegium. Die Antworten und ihre Auswertung gaben uns die nötigen Hinweise auf zwei Fragen:
(1) Wo liegen unsere Stärken? Was machen wir so, dass es beibehalten und intensiviert werden sollte, um unsere Stärken noch auszubauen? - Worin unsere traditionellen Stärken bestehen, das findet man am besten auf unserer Homepage unter Angebote und Konzepte
(2) An welchen Punkten unserer Arbeit gilt es anzusetzen, um Neuerungen und Verbesserungen auf den Weg zu bringen?
Als Ergebnisse unserer programmatischen Überlegungen zu (1) und (2) werden folgende Schwerpunkte festgelegt:
- Festigung des Grundlagenwissen und Stärkung des Anforderungsniveaus:
Hier sind verschiedene Maßnahmen angelaufen, die ergänzt werden durch die inzwischen allgemein eingeführten Vergleichsarbeiten in den Kernfächern Mathematik, Deutsch und Englisch in den Klassen 6,8, und 10 und durch die neuen Bildungspläne. Dazu gehört z.B. ein Mindestanforderungskatalog für das Fach Englisch in Klasse 6.
Abzuwarten bleibt, welche Auswirkung die flächendeckende Einführung des Abiturs nach 12 Jahren auf die Arbeiten zu diesem Punkt des Schulprogramms haben wird. Mit Sicherheit wird diese das "Hamburger Schnellzug-Projekt" in dieser Form obsolet werden lassen.
- Vermittlung von Lernstrategien und Arbeitstechniken ("das Lernen lernen"):
Wir starten hiermit in der Beobachtungsstufe, um von Beginn an diesen Bereich des Lernens stärker in den Blick zu bekommen. Auch hier stehen die Kernfächer im Zentrum, aber die langfristige Perspektive der Weiterentwicklung unseres Schulprogramms weist darauf hin, dass hierbei alle Fächer einen Beitrag zu leisten haben - auf allen Klassenstufen.
Weiterhin ist inzwischen das Lernen mit Neuen Medien hinzu gekommen, was bei uns konkret heißt, dass die Schülerinnen und Schüler bis Ende Klasse 6 den "Kleinen PC-Führerschein" ablegen.
- Regeln des Zusammenlebens - soziales Lernen - Bewältigung von Alltagsproblemen:
Von Beginn an erhalten unsere Fünftklässler professionelle Unterstützung dabei, sich in ihre neue Schule so einzuleben, dass ein sehr positives Lernklima entsteht, das es ihnen ermöglicht mit Freude zur Schule zu gehen, zu lernen und auch mögliche Konflikte nicht als Bedrohung zu empfinden, sondern gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Hierzu läuft ein sehr erfolgreiches Projekt unserer Beratungslehrerin, in dem sie in der ersten Hälfte von Klasse 5 und 7 (nach der Neuzusammensetzung durch die Wahl der 2. Fremdsprache) mit jeder Klasse und in Zusammenarbeit mit den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern "soziales Lernen" einübt. Hinzu kommt die Einbindung von Patenschülerinnen und Patenschülern, die bei der aktiven Integration mit Rat und Tat helfen.
Die Arbeit an der Umsetzung, Evaluation und Weiterentwicklung des Schulprogramms wird koordiniert von unserem IMPLEVA-Ausschuss, der von der Lehrerkonferenz eingesetzt worden ist und in dem zur Zeit Vertreter des Elternrats und der Lehrerkonferenz mitarbeiten. Im Moment sind wir dabei, die neu hinzugekommenen jungen Kolleginnen und Kollegen in unsere Arbeit einzubinden, um somit auch neue Beobachtungen unseres Schulalltags für die gemeinsame Arbeit zu nutzen.
Die Weiterentwicklung des Schulprogramms hat sich zwei zukunfts- und praxisorientierten Vorhaben verschrieben:
(a) dem Lernen mit Neuen Medien; hier wollen wir vom neuen Schuljahr an so etwas wie ein Curriculum anbieten, das jeder Schüler nach dem "Kleinen PC-Führerschein" in Klasse 6 durchläuft.
(b) der Berufsorientierung, die zunehmend wichtiger wird in einer Welt, in der sich die Berufspraxis ständig verändert.
Für den IMPLEWA-Ausschuss
Eckhard Langbehn
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